Donnerstag, Juni 8, 2023
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Wie sind die Menschen in Iserlohn unterwegs? – Repräsentative Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten


Tagtäglich wird in Iserlohn eine Vielzahl an Wegen zurückgelegt. Doch wie genau kommen die Bürgerinnen und Bürger in Iserlohn zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen? Welche Verkehrsmittel werden dazu am häufigsten genutzt? Was muss für einen sicheren und attraktiven Radverkehr getan werden? Wie wird das Bus- und Bahnangebot bewertet? Diese und ähnliche Fragen möchte die Stadt Iserlohn im Rahmen der anstehenden Mobilitätsbefragung beantworten.

Der Befragungszeitraum beginnt nach den Osterferien und läuft über mehrere Wochen bis in den Juni. Ab Mitte April erhalten deshalb über 3.300 Haushalte aus Iserlohn Post von Bürgermeister Michael Joithe, mit der Bitte sich an der repräsentativen Mobilitätsbefragung zu beteiligen: „Steigende Energiekosten und höhere Umweltanforderungen verlangen zukunftsorientierte und bürgernahe Lösungen. Je mehr Personen mitmachen, desto zuverlässiger werden die Ergebnisse, auf die wir auch unsere zukünftige Verkehrsplanung in Iserlohn aufbauen wollen.“ Aus den ermittelten Zahlen ergeben sich u.a. die Anteile der genutzten Verkehrsmittel am Gesamtverkehrsaufkommen – der sogenannte Modal Split – sowie Aussagen zur Zufriedenheit, zu Wünschen und Bedürfnissen der Einwohnerinnen und Einwohner. Gefragt wird dafür zum Beispiel, wie viele PKW, Fahrräder oder Elektrofahrräder es im Haushalt gibt oder wie die Erreichbarkeit seines Arbeitsplatzes eingeschätzt wird. In einem sogenannten Wegeprotokoll werden die einzelnen Haushaltsmitglieder (ab 6 Jahre) gebeten, an einem vorgegebenen Berichtstag alle Wege, die sie an dem Tag zurücklegen, zu dokumentieren: vom Gang zum Bäcker über die Fahrt zur Arbeit, den Weg zum Supermarkt oder ins Fitnessstudio bis hin zum abendlichen Spaziergang. Auch wenn das Haus an diesem Berichtstag zum Beispiel krankheits- oder urlaubsbedingt gar nicht verlassen wurde, soll diese Information im Wegeprotokoll entsprechend vermerkt werden.

Die Erhebung wird durch das Büro Planersocietät aus Dortmund durchgeführt. Insgesamt werden über 3.300 zufällig ausgewählte Haushalte postalisch zur Teilnahme an der Befragung eingeladen. Als Teilnahmemöglichkeiten wird den Haushalten wahlweise die Beantwortung der Fragebögen in Papierform per Post, per Online-Befragung oder die telefonische Beantwortung der Fragen angeboten. „Damit können wir für jede Person eine geeignete Form zur Beteiligung an der Mobilitätsuntersuchung anbieten“, sagt Sophia Middendorf, Expertin für Mobilitätserhebungen bei der Planersocietät.

Die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz werden streng eingehalten: Die Daten werden anonym ausgewertet und alle personenbezogenen Angaben im Anschluss vernichtet. Weitere Informationen zur Mobilitätsbefragung gibt es im Internet unter www.iserlohn-mobil.de.



Quelle: Iserlohn.de

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