Montag, November 28, 2022
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Vorfreude aufs erste Heimspiel und die lauten Kangaroos-Fans


IKZ – Begonnen, Basketball zu spielen, hat er bereits mit acht Jahren. Und er hatte Talent, das wurde schnell klar. So viel Talent, dass er bis 2014 bei HKK Cpaljina in der ersten bosnischen Liga spielte. Doch dann zog es Marko Boksic, den 2,03 Meter großen Power Forward der Iserlohn Kangaroos, nach Deutschland. „Ich wollte damals einfach etwas Neues ausprobieren.“ Erste Station für den im bosnischen Siroki Brijeg geborenen Kroaten war der West-Regionalligist Grevenbroich Elephants. Dort etablierte er sich in den nächsten fünf Jahren zu einem echten Führungsspieler und Leistungsträger.

Der Liebe wegen länger in Deutschland geblieben

„Eigentlich hatte ich gar nicht geplant, so lange in Grevenbroich und Deutschland zu bleiben“, blickt Marko Boksic heute zurück. „Doch Pläne können sich nun mal ändern“. Zum einen waren es sportliche Gründe, die ihn zunächst im Rheinland hielten. „Ich habe mich dort im Verein sehr wohl gefühlt“ – ein für Boksic enorm wichtiges Argument. Zum anderen traf der Kroate dort auf einen großen Basketball-Fan namens Alina – seit April dieses Jahres seine Verlobte.

Aber auch die Basketball-Scouts von höherklassigen deutschen Vereinen wurden schnell auf die sportlichen Leistungen des sympathischen Korbjägers aufmerksam, und so erhielt Marko Boksic 2019 einen Anruf der Itzehoe Eagles, die ihn gerne für die nächste Saison verpflichten wollten. „Auch dort nahmen die Gespräche mit dem Management schnell einen positiven Verlauf“, erinnert sich Marko Boksic. „Zum einen fand ich dort ein ähnlich familiäres Umfeld wie jetzt hier in Iserlohn vor, was für mich als echter Familienmensch ungemein wichtig ist, und zum anderen konnte ich sportlich den nächsten Schritt tun.“ Itzehoe und Marko Boksic, das passte gut. In den folgenden drei Jahren stieg Boksic mit den Eagles zweimal auf. Allerdings musste er mit ihnen zuletzt auch wieder aus der ProA absteigen. „Irgendwann hatte ich dann auch das Gefühl, dass ich mit den Itzehoe Eagles alles erreicht hatte,was für mich möglich war“, sagt Iserlohns Neuzugang.

Ausgerechnet während des Urlaubes in Kroatien erreichte Marko Boksic da ein Anruf seines Agenten, der ihm vom Angebot der Iserlohn Kangaroos berichtete. Nach seiner Rückkehr folgte dann ein erstes längeres Gespräch mit Kangaroos-Manager Michael Dahmen und Headcoach Dennis Shirvan, die ihm die Kangaroos-Philosophie auf und neben dem Spielfeld schmackhaft machten. „Die beiden haben mich schnell überzeugt“, erinnert sich Marko Boksic noch genau. „Ich brauchte gar nicht lange zu überlegen, ein Teil der Kangaroos-Familie zu werden. Ich habe bereits am nächsten Tag das Angebot angenommen und den Vertrag unterschrieben.“ Inzwischen habe er auch schon eine erste Aufgabe im Verein übernommen. Zusammen mit Kristina Prostran leitet Marko Boksic die Ballschule der zwei- bis vierjährigen Basketballtalente von übermorgen – und hat jede Menge Spaß dabei.

Für ihn persönlich sei der Standort Iserlohn ideal. „Zum einen eben aufgrund der wirklich außergewöhnlich familiären Atmosphäre bei den Kangaroos, zum anderen aber auch durch die relative Nähe zu Grevenbroich, wo meine Verlobte ja immer noch lebt.“

Vorfreude aufs erste Heimspiel und die lauten Kangaroos-Fans

Seine neue sportliche Heimat hat Iserlohns Flügelspieler in den ersten Wochen auch schon etwas erkundet. „Ich mag es, in der freien Natur zu sein und lange Spaziergänge zu unternehmen.“ Durch die habe er schon die Iserlohner Innenstadt und den Seilersee kennengelernt. „Doch am besten kenne ich bis jetzt noch die Matthias-Grothe-Halle“, ergänzt er mit einem Augenzwinkern.

Und genau da steigt am Samstag auch das erste Heimspiel der Saison, auf das Marko Boksic schon richtig brennt. „Zum einen wollen wir da gegen Köln unseren verkorksten Saisonauftakt in Wolmirstedt wieder gutmachen, zum anderen freue ich mich insbesondere auf das Kennenlernen der Kangaroos-Fans. „Man hat mir erzählt, dass sie zu den besten der ganzen Liga gehören und für zusätzliche Motivation der Mannschaft sorgen.“ Er habe ja schon zweimal mit Itzehoe in Iserlohn gespielt. „Zuletzt aufgrund der vielen Corona-Beschränkungen leider ohne Fans, aber beim ersten Mal sind mit die Fans als super laut in Erinnerung geblieben und das erhoffe ich mir am Samstag natürlich auch wieder.“

Quelle (incl. Foto) IKZ Online/ Christoph Schulte

 



Quelle: PR Sport

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