Montag, November 28, 2022
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Die ehemalige Hauptschule am Bieberberg in Lendringsen hat seit ein paar Monaten eine neue, vorübergehende Nutzung. Sie bietet Geflüchteten aus der Ukraine eine Unterkunft, bevor sie in eigene Wohnungen vermittelt werden. Um diesen Menschen den Start in Menden leichter zu machen, erste Barrieren zu überwinden, sich zurecht zu finden und Kontakte zu knüpfen, hat sich ein breites Bündnis aus Ehrenamt und Stadt gebildet.

So hat jüngst die Alleinerziehenden-Gruppe, betreut von Petra Homberg (kath. Kirche) und Heike Schwantge (Team Kinder- und Jugendförderung, Familienbildung), ein gemeinsames Frühstück in der Hauptschule veranstaltet. Dabei saßen Einheimische und Geflüchtete nicht nur gemeinsam am Tisch. Es wurde sich ausgetauscht, mit Hilfe einer Dolmetscherin. So konnten gute Gespräche stattfinden. „Besonders schön dabei ist, dass sich Kontakte finden und so die ersten Schritte und die Orientierung in Lendringsen und ganz Menden leichter fällt“, wissen Petra Homberg und Heike Schwantge zu berichten. „Wir möchten die geflüchteten Frauen die in Lendringsen leben, auch in die Gruppe einbinden. Neben dem Schwerpunkt des Austauschs steht Gemeinschaft zu erleben, Isolation abzubauen, bei der Entlastung im Alltag beizutragen, eine vertrauensvolle und unbelastete Umgebung zu schaffen.“ Hierbei finden die Teilnehmer*innen Unterstützung. Pro Halbjahr wird ein neues Programm gemeinsam mit den Teilnehmern*innen der Alleinerziehenden-Gruppe entwickelt. Auch hier werden künftig weitere Projekte und Programme der Alleinerziehenden-Gruppe, wie die Modenschau, gemeinsames Kochen, Kreativangebote stattfinden. Die Gruppe trifft sich donnerstags in der Zeit von 9:30 bis 11:30 Uhr im Stadtteiltreff Lendringsen (Böingser Weg 5).

Ansprechpartnerinnen sind Petra Homberg (02373 82508) und Heike Schwantge (02373 9038561).

Auch andere Angebote – egal ob städtische oder ehrenamtlich organisiert – werden auf die Neu-Mendener ausgeweitet.

Mit dabei – nicht nur bei dem Frühstück – ist auch das Netzwerk „Lendringsen hilft“, das aus den evangelischen und katholischen Kirchen aus Lendringsen, „Mendener in Not“, „Aktiv für Lendringsen“, dem Stadtteiltreff und Vertretern der Stadtverwaltung besteht. „Durch die Arbeit vor Ort erfahren wir direkt, welche Bedürfnisse die Familien haben und können gezielt helfen“, so Christina Gummert von „Mendener in Not“. Der Verein übernimmt z.B. Kosten für Kleidung, Schulbedarf oder Ausstattungsgegenstände für Wohnungen. Dass das Netzwerk funktioniert, bestätigt auch Sozialarbeiter Philipp Nikodem: „Das Netzwerk kann schnell reagieren und helfen. Wir treffen uns regelmäßig zum Austausch und sind durch die Beteiligten im Netzwerk breit aufgestellt. So funktioniert eine tolle Stadtteilarbeit.“



Quelle: Menden.de

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