Montag, November 28, 2022
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StartSportMitreißendes 5:4 gegen Köln | Iserlohn Roosters

Mitreißendes 5:4 gegen Köln | Iserlohn Roosters


Mit einem überzeugenden Auftritt gegen die Kölner Haie sicherten sich die Sauerländer mit einem 5:4 in einer mitreißenden Partie den ersten Dreier nach sechs Niederlagen in Folge und sorgten für große Erleichterung am Seilersee.

Dass die Roosters sich viel vorgenommen hatten war von Beginn an zu spüren. Bereits nach zehn Sekunden hätte Eugen Alanov mit einem Schuss aus dem Slot seine Farben in Front bringen können, er scheiterte aber ebenso an Haie Keeper Pantkowski wie drei Minuten später Kris Foucault der allein vor dem Kölner Tor auftauchte. Quasi im Gegenzug dann die „kalte Dusche“ für die Roosters, nach einem Zwei auf Eins bekamen die Iserlohner die Scheibe vor dem eigenen Gehäuse nicht verteidigt, so dass Bailen die Scheibe über die Linie stochern konnte (3.). Die Roosters zeigten sich jedoch wenig geschockt und versuchten weiter in der Offensive Akzente zu setzen, doch weder Sven Ziegler noch Kaspars Daugavins könnten die Scheibe im Haie Gehäuse unterbringen. Besser machte es in der 13. Minute Eric Cornel, der, nachdem Ryan O`Connor noch an Pantkowski scheiterte, per Rückhand traf. Doch die Freude über den Ausgleich wehrte nicht lange.  Proft nutzte eine erneute Unachtsamkeit in der Defensive der Gastgeber und brachte seine Farben wieder in Führung (17.). Doch die Roosters schlugen abermals zurück. Nach Pass von Kris Foucault in Überzahl fälschte Müller einen Schlagschuss von Ryan O`Connor unhaltbar ab (18.). So endete ein munteres erstes Drittel mit einem 2:2 Unentschieden.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Powerplay für die Roosters, die aus der numerischen Überlegenheit allerdings kein Kapital schlagen konnten. In dieser Phase hatten die Gastgeber allerdings auch Glück, da Bast bei einem Entlastungsangriff in Unterzahl nur die Latte traf (23.). In der Folgezeit kämpften die Roosters leidenschaftlich und verlagerten das Spiel immer häufiger in das Drittel der Haie. Der große Aufwand wurde belohnt, John Broda, von Brent Raedeke bedient, scheiterte im Slot stehend noch mit seinem Schuss, schob aber den Abpraller an Keeper Pantkowski vorbei zur erstmaligen Führung für die Gastgeber (29.) Und damit nicht genug, fünf Minuten später schnappte sich Kaspars Daugavins hinter dem Haie Tor die Scheibe, legte Casey Bailey auf, der uneigennützig zu Kris Foucault durchsteckte. Der Kanadier ließ sich nicht zweimal bitten und schloss diese Traumkombination zum viel umjubelten 4:2 ab (34.). Mit dieser Führung ging es dann auch in die zweite Drittelpause.

Im Schlussabschnitt versuchte Köln dem Spiel noch einmal eine Wende zugeben, doch clevere Roosters verteidigten aufopferungsvoll. Erst zwei umstrittene Strafzeiten gegen Broda und Ugbekile und eine damit verbundene 3:5 Unterzahl brachte die Gäste wieder zurück in die Partie. Hannibal Weizmann musste in der Folgezeit des Öfteren sein ganzes Können unter Beweis stellen. Doch mitten in die Druckphase der Kölner hinein erkämpfte sich Lean Bergmann im Mitteldrittel die Scheibe und zog kurz hinter der blauen Linie ab.  Sein trockener Handgelenkschuss schlug flach im Netz der Haie ein. Ein Tor zum richtigen Zeitpunkt. Doch die Kölner steckten nicht auf und konnten durch Oblinger noch einmal verkürzen (59.). Zu spät um den Roosters den Dreier noch zu entreißen. In einer hitzigen Schlussphase verteidigten die Gastgeber mit Mann und Maus den knappen Vorsprung und ließen sich anschließend von den Zuschauern frenetisch feiern.

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 5:4 (2:2 / 2:0 / 1:2)

Roosters:  Weizmann – Ankert, Labrie, Acolatse, Ugbekile, O`Connor, Bender – Brown, Rutkowski, Alanov, Daugavins, Bailey, Foucault, Ziegler, Cornel, Bergmann, Proske, Raedeke, Busch, Broda

Köln: Pantkowski – Bailen, Dietz, Sennhenn, Austin, Roach, Müller – Oblinger, Sill, Üffing, Bast, McIntyre, Olver, Thuresson, Aubry, Proft, Chrobot, Matsumoto, Kammerer.

Tore: 0:1 (2:33) Bailen (Chrobot, Matsumoto), 1:1 (12:10) Cornel (O`Connor), 1:2 (16:17) Proft (Dietz), 2:2 (17:43) (PP) O`Connor (Foucault, Alanov), 3:2 (28:35) Broda (Raedeke), 4:2 (33:46) Foucault (Daugavins, Bailey), 4:3 (53:14) (PP) Thuresson (Bailen, Matsumoto), 5:3 (56:42) Bergmann, 5:4 (58:48) Oblinger.

Schiedsrichter: Iwert, MacFarlane

Strafen:  Roosters 8 Minuten – Haie 8 Minuten

Zuschauer: 3886



Quelle: PR Sport

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