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Meldungsdatum: 17.05.2022

Über die Auswirkungen der Mobilitätswende für die heimische Wirtschaft haben sich Landrat Marco Voge und Jochen Schröder (GWS) bei HJS Emission Technology GmbH & Co. KG in Menden informiert. Ein Austausch über neue Antriebstechnologien für E-Fahrzeuge, wasserstoffbasierte Mobilität sowie Technik zur Abgasreduzierung.

Wie mit innovativer Technik Abgase aus Verbrennungsmotoren reduziert werden können, haben Landrat Marco Voge und Jochen Schröder, Geschäftsführer Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung (GWS) im Märkischen Kreis, bei der HJS Emission Technology GmbH & Co. KG (HJS) erfahren.

Das mittelständische Unternehmen mit mehr als 40 Jahren Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnachbehandlung sitzt in Menden. Mit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt und produziert HJS Technologien und Komponenten für eine umweltgerechte Mobilität rund um den Globus. Vertretend für HJS waren der Gesellschafter Phillipp Schulte sowie aus der Geschäftsleitung Bernd Lindemann, Chief Technical Officer und Stefan Lefarth, verantwortlich für Transformation und Digitalisierung, vor Ort. „Von PKW bis LKW – seit unserer Unternehmensgründung 1976 gehört die Abgastechnik zu unserem Kerngeschäft. Wir entwickeln ständig neue Ideen, Prozesse und Produkte, um die Mobilität weiter zu verbessern und Schadstoffe zu reduzieren“, betonte Philipp Schulte. Ein Beispiel: die SCRT®Technologie – ein modular aufgebautes System, das auch Partikel und Stickoxide nahezu vollständig aus den Dieselabgasen entfernt Die neueste Generation erfüllt sogar die erwarteten hohen Anforderungen der zukünftigen Abgasnorm Euro 7. „Der saubere Verbrenner wird vor allem in schweren Anwendungen auch in der nächsten Dekade und darüber hinaus eine Rolle spielen ob mit Diesel, synthetischen Kraftstoffen oder anderen Kraftstoffen“, ergänzt Bernd Lindemann.

Es gibt nicht die ein dimensionale Lösung für „den Antrieb der Zukunft“

Auch die Mobilität der Zukunft und ihre Auswirkungen waren Thema. „Den CO2-Auststoß unter anderem im Verkehrssektor weiter zu verringern, ist grundsätzlich wichtig und eine große Aufgabe unserer Zeit. Hier müssen wir neben der E-Mobilität im Individualverkehr aber weitere Antriebsstrategien in Betracht ziehen. Ein Unternehmen wie HJS kann vorhandenes Know-How nutzen, um sowohl zukünftig bei synthetischen, als auch bei den zurzeit noch vorrangig genutzten fossilen Kraftstoffen klimafreundlichere Werte zu erreichen. Auch zukünftig wird Mobilität auf den Straßen von Technologie und unseren Unternehmen aus dem Märkischen Kreis mitgestaltet“, sagte Landrat Marco Voge. Wichtig sei aber auch, Mobilität unter dem Einfluss von realen Einsatzbedingungen, Anwendungen und Topografie zu betrachten. Ein Ergebnis: „Motoren gibt es nicht nur in PKW, auch in Bussen, LKW und Maschinen laufen heute Dieselmotoren. Anwendung und der gewählte Energieträger muss auf das Einsatzgebiet zugeschnitten sein. Dabei ist Technologieoffenheit entscheidend. Wir werden zukünftig das Batterie-Auto, den Wasserstoff-LKW und einen z.B. mit synthetischen oder biologischen Kraftstoffen betriebenen Trecker im MK sehen“, fasste Voge zusammen.

Im anschließenden Gespräch über wasserstoffbasierte Mobilität wurde deutlich: „Das ist ein aktuelles und wichtiges Thema für Wirtschaft und Politik gleichermaßen – gilt es doch als große Hoffnung bei der Dekarbonisierung des Verkehrs und vieler Prozesse in der Industrie“, erläuterte Jochen Schröder. Er betonte mit Blick auf die Bedeutung des Produktionszweigs für den Märkischen Kreis: „Als Zulieferregion für die Automobilindustrie interessiert uns in Südwestfalen besonders das Potenzial, das die Wasserstofftechnologie für die vielen Betriebe bieten kann, die vom Wegfall des klassischen Verbrennungsmotors betroffen sein werden. Eine aktuelle und zukünftige Herausforderung für uns und unsere heimische Industrie, der wir uns gemeinsam stellen.“

Weitere Infos: In der vergangenen Woche (10. Mai) fand zum Thema „Wasserstoff zum Anfassen – Potentiale für die Automotive-Branche“ mit mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine spannende Veranstaltung der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS) statt. Als eines der dazu führenden Unternehmen im Märkischen Kreis stellte HJS Emission Technology GmbH & Co. KG aus Menden dazu auch einen Referenten. Dipl.-Ing. Bernd Lindemann, Chief Technical Officer, Mitglied der Geschäftsleitung, berichtete über das Thema: „Aktuelle Herausforderungen für die etablierte Zulieferindustrie“.

Pressekontakt: Hannah Heyn 02351 966-6145


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Bei HJS Emission Technology GmbH & Co. KG (HJS) in Menden gab es Einblicke in mehr als 40 Jahre Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnachbehandlung. Beim Austausch dabei waren (von links): Bernd Lindemann (HJS), Jochen Schröder (GWS), Phillipp Schulte (HJS), Landrat Marco Voge und Stefan Lefarth (HJS). Foto: Robin Vorsmann / Märkischer Kreis

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Bei HJS Emission Technology GmbH & Co. KG (HJS) in Menden gab es Einblicke in mehr als 40 Jahre Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnachbehandlung. Beim Austausch dabei waren (von links): Bernd Lindemann (HJS), Jochen Schröder (GWS), Phillipp Schulte (HJS), Landrat Marco Voge und Stefan Lefarth (HJS). Foto: Robin Vorsmann / Märkischer Kreis


Betriebsbesichtigung bei HJS Emission Technology GmbH & Co. KG (HJS) in Menden (von links): Jochen Schröder (GWS), Landrat Marco Voge, Bernd Lindemann (HJS) und Stefan Lefarth (HJS). Foto: Robin Vorsmann / Märkischer Kreis

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Betriebsbesichtigung bei HJS Emission Technology GmbH & Co. KG (HJS) in Menden (von links): Jochen Schröder (GWS), Landrat Marco Voge, Bernd Lindemann (HJS) und Stefan Lefarth (HJS). Foto: Robin Vorsmann / Märkischer Kreis




Quelle: Maerkischer Kreis

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