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Fünf Vollsperrungen auf der A45


An den fünf kommenden Wochenenden kommt es auf der A45 zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Nord und Hagen-Süd jeweils für mehrere Stunden zu Vollsperrungen: Dreimal wird die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt, zweimal in Richtung Dortmund. Das kündigt die Autobahn GmbH des Bundes an. Hintergrund der Vollsperrungen: Hauptuntersuchungen an den Talbrücken Brunsbecke und Kattenohl.

Es handle sich um „turnusmäßige“, alle sechs Jahre anstehende Untersuchungen, bei denen die Brücken umfassend inspiziert werden – auch die „schwer zugänglichen Bereiche“, teilt die Autobahn GmbH mit. An beiden Talbrücken sollen sogenannte Brückenuntersichtgeräte zum Einsatz kommen. Dadurch könnten die Zeiten für die Vollsperrungen „so kurz wie möglich“ gehalten werden. Die erste Untersuchung inklusive Sperrung steht am kommenden Wochenende (22./23. Oktober) an. Die Termine im Einzelnen:

Fahrtrichtung Frankfurt

  • 22. Oktober, 6 Uhr – 3. Oktober, 20.30 Uhr
  • 5. November, 6 Uhr – 6. November, 20.30 Uhr
  • 19. November, 6 Uhr – 20. November, 20.30 Uhr

Fahrtrichtung Dortmund

  • 29. Oktober, 6 Uhr – 1. November, 20.30 Uhr
  • 12. November, 6 Uhr – 13. November, 20.30 Uhr

In diesen Zeiten wird der Verkehr über die jeweilige Bedarfsumleitung geführt. Unter Berücksichtigung der Vollsperrung der maroden A45-Talbrücke Rahmede bedeutet das konkret:

  • Fahrtrichtung Dortmund: Der Verkehr wird zunächst über die Umleitung U39 (ab Anschlussstelle Lüdenscheid) und ab der Einmündung Heedfelder Straße/L692 (Zubringer Lüdenscheid-Nord) über die U41 geführt.
  • Fahrtrichtung Frankfurt: Verkehrsteilnehmende folgen zunächst der U14 und ab der Einmündung Heedfelder Straße/L692 (Zubringer Nord) der U16.

Eine Sonderregelung für Polizei, Feuerwehr und Notarzt ist während der Vollsperrungen gewährleistet: „Fahrzeuge der Rettungskräfte mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen und einer Durchfahrtsbreite von weniger als 2,10 Metern können die Sperrung im Notfall passieren“, teilt die Autobahn GmbH mit.

Weil sie ähnlich konstruiert ist wie die marode Talbrücke Rahmede, gilt die Talbrücke Brunsbecke als deren „Schwesterbrücke“. Befürchtungen, dass dieses Bauwerk ähnlich gravierende Schäden aufweisen könnte, erteilt die Autobahn GmbH des Bundes eine Absage: Bei einem viertägigen Laserscan-Verfahren, das im Sommer an der Talbrücke Brunsbecke vorgenommen wurde, seien „keine Auffälligkeiten“ festgestellt worden.

Lüdenscheid, 19. Oktober 2022



Quelle: Luedenscheid.de

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