Montag, Oktober 3, 2022
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Fachveranstaltung des Ordnungsamtes



Immer wieder kommt es vor, dass sich Menschen in psychischen Ausnahmesituationen befinden, aus denen sie ohne Hilfe keinen Ausweg finden. Auch in Menden ist die Zahl der Unterbringung von psychisch kranken Menschen, die untergebracht werden mussten in den vergangenen Jahren angestiegen.

Was vielen Bürgerinnen und Bürgern hierbei nicht bewusst ist: Die Unterbringung von psychisch Kranken ist eine zentrale Aufgabe des Ordnungsamtes und der gesetzlichen Betreuerinnen und Betreuer. Beteiligt werden hierbei aber auch weitere Fachkräfte und Institutionen. Daher waren bei der Fachveranstaltung am vergangenen Freitag auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, Feuerwehr, gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer, Vertreter*innen der Amtsgerichte Menden, Iserlohn und Hagen, des Sozialpsychiatrischen Dienstes/Betreuungsstelle des Märkischen Kreises in die Aula des Gymnasiums an der Hönne gekommen. Unter Anleitung von Manuela Schmidt (Abteilungsleiterin Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Menden), der Anwältin Dr. Babette Nossol-Geerds und Sabrina Hünnies (Teamleiterin Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Menden), wurden unter anderem die Abläufe und auch die rechtlichen Grundlagen solcher Einweisungen vorgestellt und besprochen. Auch die Zuständigkeiten, Verfahrensabläufe und die Ärzteversorgung waren ein Thema der Veranstaltung. Ziel war es, dass sich alle Beteiligten austauschen, aber auch ihre Anregungen, Wünsche und Sorgen Gehör fanden.

„An Unterbringungen und Einweisungen sind so viele Stellen und Personen beteiligt, dass es wichtig ist, sich gut zu vernetzen. Dass hier Bedarf besteht, zeigt auch die große Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Fachveranstaltung, die uns selbst überrascht hat“, resümiert Manuela Schmidt. „Uns war es wichtig, alle Akteure an einen Tisch zu bekommen, damit die Abläufe gut funktionieren. Denn nur so können wir mögliche Schwachstellen beheben und vor allem für die Patientinnen und Patienten besser werden. Aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die je nach Fall bis zu viert Stunden mit einer einzigen Einweisung beschäftigt sind, gilt es die Abläufe so reibungslos wie möglich zu gestalten.“



Quelle: Menden.de

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